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 ChemieOptimiertes Instandhaltungs-
management erhöht Prozessqualität 

In Zwischenwarentanklager warten die Rohprodukte auf die Weiterverarbeitung. Foto: OLEON GmbH

 Ausgangssituation

Die OLEON GmbH stellt am Standort Emmerich jährlich bis zu 72.000 Tonnen Oleochemikalien. her. Diese Chemikalien basieren auf pflanzlichen Ölen. Als Rohstoffe dienen u.a. Soja-, Sonnenblumen-, Rapssaat-, Palm-
kern- und Kokosöl sowie Leinsamen- und Rizinusöl. Das Unternehmen wollte mögliche Potenziale und Hemmnisse des bestehenden Instand-
haltungsmanagements aufdecken und nutzte dafür den Instand-
haltungs-Check der EFA. Das Beratungsprojekt wurde gemeinsam mit der Beratungsgesellschaft innowise im Jahr 2011 durchgeführt.

Mit Hilfe des Checks erhielt OLEON eine praxiserprobte Methoden-
sammlung, um den Ist-Zustand in der Instandhaltung zu ermitteln. Das Beratungsprojekt umfasste eine Stärken-Schwächen-Analyse, die Erarbeitung von Motivations- und Qualifizierungsbedarfen sowie Mitarbeiter- Workshops zu den Themen „Ziel- und Strategieentwicklung“, „Instandhaltungskennzahlen“ sowie „Kommunikation und Transparenz“.

 Massnahmen und Vorteile

Im Rahmen des Instandhaltungs-Checks wurden gemeinsam mit OLEON Strategien entwickelt, Zielvereinbarungen getroffen, Handlungsanweisungen und Vorschriften für die Organisation der Instandhaltung erarbeitet und anlagenspezifische Dokumentationen vervollständigt. Auch wurde die Instandhaltung in die vorhandenen Managementsysteme integriert, da sie einen wichtigen strategischen Beitrag zur Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens leistet.

Durch eine verbesserte Prozesstransparenz und eine offenere Kommunikation ist die Belegschaft heute stärker in Entscheidungsprozesse eingebunden. Die Folge: Die Mitarbeiter sind für das Thema Ressourceneffizienz sensibilisiert und können ihr Wissen besser einbringen. Der kontinuierliche Verbesserungsprozess ist heute fester Bestandteil der Firmenkultur.

Die Ergebnisse aus den gemeinsamen Workshops flossen in eine neue maßgeschneiderte Instandhaltungssoftware. Ursachencodes zur präzisen Fehlerbeschreibung und zur besseren Auswertbarkeit helfen OLEON heute, Instandhaltungsaktivitäten zu vergleichen. Die höhere Datenqualität und eine vereinfachte Dokumentation sind Basis für die Entwicklung von messbaren Zielen und Kennzahlen. Auch verbesserten sich dank der Software die Instandhaltungsplanung und -auftragsabwicklung, die Kostentransparenz sowie das Ersatzteilmanagement im Unternehmen. Die Software ist somit ein wichtiger Baustein, um die gesamte Prozessqualität kontinuierlich zu verbessern.

Sämtliche umgesetzten Maßnahmen aus dem Instandhaltungs-Check erhöhen die Prozessqualität und -sicherheit bei OLEON und helfen, die Ressourceneffizienz des Unternehmens zu verbessern.

In Spalttürmen wird die Glycerinphase von der Fettsäurephase getrennt. Foto: OLEON GmbH

 

Ein transparenteres Instandhaltungsmanagement, maßgeschneiderte Software- Lösungen und eine konsequente Mitarbeitereinbindung erhöhen Prozesseffizienz und -sicherheit.

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Das Unternehmen



Adresse
OLEON GmbH
Industriestraße 10
46446 Emmerich am Rhein
Internet
www.oleon.com
Unternehmensgegenstand
Herstellung von Fettsäuren, technischen Ölen und Speialchemikalien auf Basis pflanzlicher Öle
Mitarbeiter
110

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Die Projektpartner

 

Elmar Meisters

OLEON GmbH

+49 2822 / 74-236

elmar.meisters@remove-this.oleon.com

 

 

Markus Schroll

Innowise GmbH

+49 203 / 39 37 64-0

ms@remove-this.innowise.eu

 

 

Ilona Dierschke

Effizienz-Agentur NRW

+49 203 / 3 78 79 - 49

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