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40 Jahre BMU-Umweltinnovationsprogramm – Effizienz-Agentur NRW leistet mit 50 UIP-Projekten wichtigen Beitrag zur Innovationsfähigkeit der nordrhein-westfälischen Wirtschaft


(Duisburg, 19.09.2019) Mit dem Umweltinnovationsprogramm (UIP) unterstützt das Bundesumweltministerium seit 1979 Unternehmen dabei, innovative Verfahren zur Umweltentlastung in die Praxisanwendung zu bringen, und zeigt damit, dass sich ökologische und ökonomische Anforderungen vereinen lassen. Zum 40. Jubiläum gratulierte auch die Effizienz-Agentur NRW, die das Programm seit 2004 maßgeblich in Nordrhein-Westfalen unterstützt und bis heute 50 UIP-Projekte begleitet hat.

In den letzten vier Jahrzehnten wurden mit dem Umweltinnovationsprogramm 733 Pilotprojekte gefördert, mit denen etwa 790 tausend Tonnen CO2 eingespart werden konnten. Mit dem Umweltinnovationsprogramm fördert das BMU in Zusammenarbeit mit dem Umweltbundesamt (UBA) und der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) Pilotprojekte in großtechnischem Maßstab. Die Vorhaben zeigen, wie fortschrittliche Verfahren zur Vermeidung und Verringerung von Umweltbelastungen in der Praxis umgesetzt werden können und tragen so dazu bei, den Stand der Technik in Deutschland voranzubringen.

UIP ist Erfolgsgeschichte in Nordrhein-Westfalen

„Das Umweltinnovationsprogramm des BMU ist eine Erfolgsgeschichte. Kein anderes Förderprogramm hat in den vergangenen Jahrzehnten derart zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft und zum Schutz der natürlichen Ressourcen beigetragen. Wir danken dem Bundesumweltministerium deshalb für die steten Ausbau des UIP und gratulieren herzlich zum 40. Geburtstag!“, so Dr. Peter Jahns, Leiter der Effizienz-Agentur NRW.

Nordrhein-Westfalen nimmt im Bereich Umweltinnovationen deutschlandweit eine Vorreiterrolle ein. Seit 2004 unterstützt die EFA produzierende Unternehmen aus Nordrhein-Westfalen bei der Antragstellung im Umweltinnovationsprogramm und bei der Umsetzung erster großtechnischer Anwendungen im Produktionsprozess. In den vergangenen zehn Jahren konnten im Rahmen des UIP in 44 nordrhein-westfälischen und 6 Unternehmen aus anderen Bundesländern Investitionen in Höhe von ca. 122,8 Mio. Euro ausgelöst werden, die mit Zuschüssen in Höhe von  28,2 Mio. Euro und zinsvergünstigten Darlehen in Höhe von ca. 5,74 € Mio. Euro gefördert wurden.
Grundlage des Erfolgs ist die langjährige Kooperation der im Auftrag des nordrhein-westfälischen Umweltministeriums tätigen Agentur mit der KfW Bankengruppe. Bereits im Jahr 2000 hatten sich KfW und Effizienz-Agentur NRW auf einen intensiven Austausch über ihre Beratungs- und Förderangebote zum Produktionsintegrierten Umweltschutz (PIUS) verständigt.

"Auf Basis des Umweltinnovationsprogramms des BMU kann die Effizienz-Agentur NRW einen wichtigen Beitrag zur Steigerung der Innovationsfähigkeit und der Ressourceneffizienz in der Wirtschaft in Nordrhein-Westfalen leisten", stellt Dr. Peter Jahns, Leiter der Effizienz-Agentur NRW, angesichts der Bilanz fest.

Innovationen aus NRW haben Vorbildcharakter

Die Bandbreite der von der EFA im Umweltinnovationsprogramm begleiteten Branchen reicht von der Metall- und Lebensmittelindustrie über die chemische Industrie bis zur holzverarbeitenden Industrie. Die umgesetzten Maßnahmen haben europaweit Vorbildcharakter für die jeweilige Branche und sollen zur Nachahmung anregen und den Stand der Technik fortschreiben.

"Insgesamt konnten in den bisher umgesetzten 41 UIP-Projekten ca. 126 Mio. Kilowattstunden Energie, ca. 274.000 Kubikmeter Wasser und über 3.425 Tonnen Material pro Jahr eingespart werden. Die realisierten Maßnahmen entlasten das Klima jährlich um ca. 38.200 Tonnen CO2", fasst der Leiter des Geschäftsfelds Finanzierung der EFA, Marcus Lodde, die bisherigen Ergebnisse zusammen. "Besonders freuen wir uns, dass auch zahlreiche innovative Projekte, die wir mit unserer Ressourceneffizienz-Beratung in NRW angestoßen haben, im UIP platziert werden konnten", so Lodde.

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