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 MetallInnovatives regeneratives Abluftreinigungsverfahren senkt CO2-Ausstoß und Erdgasverbrauch 

Foto: RHEINZINK GmbH & Co. KG

 Ausgangssituation

Am Produktions- und Verwaltungsstandort Datteln in Westfalen fertigt RHEINZINK neben Halbzeugprodukten in Weiterverarbeitungslinien hochwertige Fertigprodukte für Dachdeckungen, Fassadenbekleidung und Dachentwässerung.

Mit der bestehenden, im Jahre 1988 erbauten und in den Folgejahren erweiterten Oberflächenbehandlungsanlage wird das Ausgangsmaterial für die Produktlinien "vorbewittert pro blaugrau" und "vorbewittert pro schiefergrau" mit einer Oberflächenvergütung auf der Ober- und Unterseite versehen.

Aufgrund der Marktentwicklung entschied sich RHEINZINK im Jahre 2005, die Kapazitäten zu erhöhen und eine neue Oberflächenbehandlungsanlage inklusive einer regenerativen Abluftreinigung (RNA) zu errichten. Das neue Vorbewitterungsverfahren ist vergleichbar mit dem der alten Anlage, jedoch wesentlich umweltfreundlicher und ressourcenschonender durch die gezielte Nutzung der Wärmeenergie aus der RNA. Das neue Abluftreinigungsverfahren ist weltweit einmalig.

 Massnahmen und Vorteile

Ein Kernstück der innovativen Anlage ist die technische Weiterentwicklung einer regenerativen Abluftreinigung (RNA). Dieses zeichnet sich durch einen vergrößerten Brennraum in Verbindung mit einer direkten Heißgasausschleusung und sekundär geschalteten dezentralen Regeneratoren zur Wärmerückgewinnung aus. Dadurch kann die Umweltfreundlichkeit und die Wirtschaftlichkeit des Trocknungsprozesses erheblich verbessert werden.

Durch optimierte Wärmerückgewinnung in der RNA soll der Energieüberschuss aus dem Trocknungsprozess zu einem weitgehend autothermen Betrieb der Abluftreinigungsanlage führen und darüber hinaus bis zu 1.500 kW Wärmeenergie produziert werden.

Die gewonnene Wärmeenergie wird in der neuen Vorbewitterungsanlage für verschiedene Baderwärmungen und Trocknungsprozesse sowie in anderen Betriebsbereichen des Werkes zum Einsatz kommen. Durch den hohen thermischen Wirkungsgrad der RNA von > 94% sowie der sekundären Wärmenutzung über zwei Wärmetauscher ist das Verfahren gegenüber klassischen thermischen Nachverbrennungsanlagen (TNV) mit Wirkungsgraden um 75% im Vorteil.

RHEINZINK rechnet mit einer Senkung des Kohlendioxidausstoß um ca. 1.000 t pro Jahr im Vergleich zu einer Betriebsweise nach dem derzeitigen Stand der Technik.

Der Erdgasverbrauch wird voraussichtlich um ca. 500.000 Kubikmeter pro Jahr vermindert. Hier mit verknüpft sinken die Betriebskosten um rund 120.000 Euro jährlich.

Investition 1.985.000 Euro
Erwartete Umweltverbesserung pro Jahr 1.000 t weniger CO2/ 500.000 m³ weniger Erdgas
Erwartete Gesamteinsparungl 120.000 Euro

 Der Weg zur Finanzierung

 Das Bundesumweltministerium (BMUB) fördert gemeinsam mit der KfW Förderbank das innovative Umweltschutzprojekt mit einem zinsgünstigen Kredit aus dem Programm zur Förderung von Demonstrationsvorhaben. Auf dem Weg zur Antragstellung wurde das Unternehmen unterstützt durch die PIUS-Finanzierung der EFA.

Im Rahmen der seit nunmehr fünf jährigen Kooperationsvereinbarung mit der KfW-Bankengruppe konnte eine schnelle Entscheidung herbeigeführt werden.

 

®PIUS-Finanzierung der EFA weist den Weg

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Das Unternehmen



Adresse
RHEINZINK GmbH & Co. KG
Bahnhofstraße 90
45711 Datteln
Internet
www.rheinzink.de
Gründung
1966
Unternehmensgegenstand
Herstellung und Vertrieb von Bändern, Tafeln, Dachentwässerungszubehör
Mitarbeiter
452

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Die Projektpartner

 

Hans-Jürgen Klugstedt

RHEINZINK GmbH & Co. KG

+2363 / 6 05 - 380

hjklugstedt@remove-this.rheinzink.de 

 

 

Marcus Lodde

Effizienz-Agentur NRW

+49 203 / 378 79 - 58

lod@remove-this.efanrw.de