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 LebensmittelRessourceneffizientere Produktion
senkt Material- und Energiekosten 

Foto: Metten Fleischwaren GmbH & Co. KG

 Die Potenziale und Maßnahmen

Die Firma Metten produziert ca. 80 verschiedene Grundprodukte aus der Fleisch- und Wurstwaren-Palette. Die Fertigung fand bisher in zwei Werken statt. Das Unternehmen plante 2005 eine Zusammenlegung beider Standorte, um mit schlankeren Abläufen, moderneren Maschinen und gebündelten Energieversorgungsanlagen den Produktionsaufwand zu reduzieren. Dazu nutzte es im Vorfeld einen PIUS-Check der EFA.

Durch In vestitionen in neue Dampfsprühautoklaven und Waschautomaten, in eine moderne Bodenversiegelung sowie in ein neues Abwasserkanalsystem konnte Metten seine Wasser-/Abwassermenge und den Energieverbrauch nachhaltig reduzieren. Insgesamt investierte das Unternehmen knapp acht Millionen Euro in die Modernisierung.

 Die Vorteile

Die Firma Metten ersetzte ihre fünf alten Autoklaven durch zwei Dampfsprühautoklaven. Durch den geringeren Dampfverbrauch werden die CO2-Emissionen vermindert. Die Frisch- und Abwassermenge reduziert sich um 69.250 m3 pro Jahr.

Die Einbindung der Verdunstungskühler in die Rückkühlung der Autoklaven spart Metten nochmals ca. 13.750 m3 Abwasser pro Jahr ein. Bisher wurde die notwendige Reinigung von Behältern und Wagen zum großen Teil per Hand durchgeführt. Heute reinigt das Unternehmen Großbehälter wie Kutter- und Rauchwagen in Waschautomaten und spart so ca. 4.300 m3 pro Jahr an Frisch- und Abwasser ein. Das Unternehmen investierte in eine speziell auf die Fleisch- und Wurstwarenindustrie zugeschnittene Flächenversiegelung. Durch die neue Versiegelung und die umzugsbedingte Flächenreduzierung wird der Wasser- und Reinigungsmitteleinsatz um ca. 20 Prozent verringert.

Im Rahmen der Werkszusammenlegung ist ein neues Abwasserkanalsystem installiert worden. Mit dem frühzeitigen Zugriff auf kleinere hochbelastete Abwasserströme und deren Reinigung lassen sich die Schadstoffe im Abwasser stark reduzieren und Kosten senken. Durch den Einsatz einer KMA-Filteranlage ersetzte Metten die bisherige thermische Nachverbrennung. Das Unternehmen konnte dadurch den Gasverbrauch um zwei Millionen kWh pro Jahr reduzieren. Insgesamt spart der Fleischwarenproduzent durch die Umsetzung der Maßnahmen jährlich 330.000 Euro ein.

Einsparungen  
Frisch- und Abwasser 87.300 m³/a
Energie 2 Mio. kWh/a
Gesamteinsparung 330.000 Euro/a

 Der Weg zur Finanzierung

An den PIUS-Check schloss sich eine Beratung der PIUS-Finanzierung an. Das Unternehmen bekam als Ergebnis einen ausgearbeiteten Finanzierungsvorschlag, den es für das Gespräch mit der Hausbank nutzte. Die Firma Metten erhielt daraufhin ein zinsgünstiges Darlehen in Höhe von 1,9 Mio. Euro aus dem Förderprogramm "Initiative ökologische und nachhaltige Wasserwirtschaft", Förderbereich 1.2, des NRW-Umweltministeriums und ein zinsgünstiges Darlehen in Höhe von 3,065 Mio. Euro aus dem ERP-Umwelt- und Energie sparprogramm der KfW-Förderbank.

 

®PIUS-Check und
®PIUS-Finanzierung der EFA weisen den Weg

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Das Unternehmen



Adresse
Metten Fleischwaren GmbH & Co. KG
Bamenohler Straße 244
57413 Finnentrop
Internet
www.metten.net
Gründung
1902
Unternehmensgegenstand
Wurst und Fleischwaren
Mitarbeiter
250

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Die Projektpartner

 

H.-Joachim Scheiter

Metten Fleischwaren GmbH & Co. KG

+49 2721 / 5 15 - 190

joachim.scheiter@remove-this.metten.net

 

 

Ilona Dierschke

Effizienz-Agentur NRW

+49 203 / 3 78 79 - 49

ild@remove-this.efanrw.de

 

 

Dirk Tentler

ATEMIS Ing.-Büro für Abwassertechnik, Energie-Management

+49 241 / 9 63 - 18 94

tentler@remove-this.atemis.net

 

 

Marcus Lodde

Effizienz-Agentur NRW

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